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Buntes Guatemala I Backpacking in Mittel- und Südamerika

Buntes Guatemala I Backpacking in Mittel- und Südamerika

Unbequeme Anreise

In einem Nachtflug über den großen Teich machen wir uns auf den Weg aus Frankfurt nach Guatemala City. Der erste Flug in die Dominikanische Republik ist ziemlich unangenehm, das Flugzeug von Condor uralt und ganz schön schäbig. Der Flughafen besteht aus Hütten mit Palmendächern – richtig karibisch. Mit uns steigen sonst nur Karibik-Strand-Urlauber aus dem Flugzeug aus. Doch unsere Reise führt uns weiter über Panama City bis Guatemala. Das Gewitter, das an diesem Abend über der ganzen Karibik tobt, beängstigt mich. Alle paar Minuten erleuchten Blitze in der Nähe des Flugzeugs.

Ankunft in Guatemala City

Als wir endlich in Guatemala City landen, ist es bereits Nacht. Wir machen uns mit dem Taxi auf den Weg in unser Hostel. Ein verschlafener, angetrunkener und lauter, aber freundlicher Mann öffnet uns die Tür. Er stellt sich uns als Lucien vor, er ist Schweizer und ausgewandert. Das Hostel ist wunderschön, der Hinterhof voller Blumen. Die erste Nacht auf unserer gemeinsamen Reise endet mit einem hervorragenden Frühstück von Luciens Frau. Typisch guatemaltekisch gibt es eine Bohnenpaste, Tortilla, Avocado und Rührei.

Atmosphäre in Guatemala City

In Guatemala City verbringen wir nur einen Tag. Diese Stadt ist sehr wuselig und voller Smog. Das Straßenbild ist für zentralamerikanische Städte aber wirklich schön, es gibt viele alte Kolonialgebäude, Parks und Plätze. Auf den Plätzen gurren Tauben und Eisverkäufer bieten knallbunte Kugeln an. Wir laufen durch die Straßen, deren Mauern von schönen Graffitis geschmückt sind. Abends essen wir an einem Straßenstand ein großes Mahl.


Mit Jesu Christo an Bord zum Lago Atitlan

Da unser nächstes Ziel der Lago Atitlan (Atitlan-See) ist, fragen wir Lucien nach einem Tipp für eine Unterkunft dort. Er empfiehlt uns einen Freund von ihm, der zufällig dort ein Zimmer über AirBnB anbietet. Auf unseren Anruf hin erfahren wir, dass es gerade frei ist und so machen uns am nächsten Morgen auf den Weg nach Panajachel. Der Bus nach Panajachel ist – wie jeder andere Bus hier – ein bunt bemalter, ausgedienter amerikanischer Schulbus. Auf jedem von ihnen stehen in geschwungener Schrift Sprüche wie „Jesus Christus segne und begleite diesen Bus“. Während der Fahrt dröhnt laute traditionelle Musik aus den Lautsprechern, fast durchgehend laufen Liebeslieder. Das Gepäck fährt – wie aus Nicaragua gewohnt – auf dem Dach des Busses mit. Dreimal müssen wir in irgendwelchen Bergdörfern umsteigen, bis wir nach vier Stunden in Panajachel am Lago Atitlan ankommen. Von dort geht es weiter mit dem Wassertaxi, einem hellblauen Motorschnellboot bis nach San Marcos La Laguna.

San Marcos La Laguna – zwischen Hippies und Mayas

Mein erster Eindruck von San Marcos La Laguna: Dieser Ort ist komplett überlaufen von Hippie-Touristen und Aussteigern, die meinen, durch den einzigartigen Spirit hier ihre Erleuchtung zu finden. Im Kontrast dazu leben hier aber auch sehr viele indigene Mayavölker. In jedem Dorf um diesen See herum wird eine andere indigene Sprache gesprochen. Die Einheimischen tragen diese wunderschönen bunt gemusterten Kleider und die Männer Cowboyhüte.

Schönste Unterkunft der Welt

Der Weg zu unserem AirBnB führt uns einen steilen Hang hinauf, dann durch eine enge Gasse und anschließend mitten durchs Gebüsch. Irgendwann stehen wir vor einem Tor mit Klingel. Jean-Baptiste öffnet uns und führt uns zu dem Haus mit dem unvorstellbaren, wahrscheinlich wunderschönsten Ausblick, den ein Haus überhaupt haben kann. Von unserem Zimmer aus blicken wir über den See auf drei der Vulkane, die ihn umgeben. Einer dieser Vulkane war es, der Antoine de Saint-Exupéry im Kleinen Prinzen zu der Schlange inspirierte, die gerade einen Elefanten verspeist. Das Haus in San Marcos besitzt zwei blumenbehangene Terrassen – ebenfalls mit Blick über den See und die Vulkane. Einen ganzen Tag sitzen Mathieu und ich auf der Terrasse, spielen mit dem Hund Gabi und der Katze Capu und genießen die Aussicht. Die Geräuschkulisse hier ist von krähenden Hähnen, kleffenden Hunden, zwitschernden Vögeln, dem Rauschen der Blätter und tagsüber auch von Tuk-Tuks und Motorbooten geprägt, was einem das Durchschlafen deutlich erschwert… Aber irgendwie ist es auch schön, nachts aufzuwachen und über den See und die leuchtenden Vulkane zu blicken.

Liebe und Freundschaft in Antigua

Nach einigen Tagen in San Marcos La Laguna brechen wir mit einem Shuttle auf nach Antigua. Mein Freund Mathieu plant, in der hübschen Kolonialstadt einen Spanischkurs zu machen. In der Zeit werde ich ein wenig die Stadt mit ihren vielen Ruinen erkunden. Nachdem wir die erste Nacht im Somos Hostel verbringen, ziehen wir ab Montag zu einem herzlichen, schwulen Pärchen. Aaron ist US-Amerikaner mexikanischer Abstammung und sein Freund Estuardo ist gebürtiger Guatemalteke. Die zwei haben sich über Couchsurfing kennengelernt, was ich sehr romantisch finde! Obwohl sie sich sofort ineinander verliebt haben, hat Aaron zunächst seine Reise bis Südamerika fortgesetzt und die zwei haben sich dann später wiedergefunden.

Guatemala, Israel und Trump

Aaron und Estuardo sind wahnsinnig nette Menschen und erzählen uns sehr viel über die Geschichte Guatemalas, und sowieso über die Weltgeschichte allgemein. Was mich sehr erstaunt, ist das enge Verhältnis der Guatemalteken zu den Israelis – eine Verbindung, deren Grund zunächst nicht verständlich scheint. Estuardo erklärt uns, dass Guatemala das letzte Land war, von dessen Votum noch die Gründung des Staates Israel abhing. Wieso auch immer – jedenfalls finden sich an jeder Ecke hier in Guatemala Geschäfte, Hotels und Restaurants mit hebräischen Namen und Davidsternen. Neben zahlreichen, nächtelangen Gesprächen bei guatemaltekischem Bier beobachten wir in dieser Woche auch gemeinsam die US Wahl. Die Reaktionen der Guatemalteken sind deutlich zu spüren, wir bekommen mit, wie besorgt die Latinos nun alle sind, da ein Latino-Feind namens Trump der neue Präsident werden soll.

Leben neben einem aktiven Vulkan

Zurück zu unseren Gastgebern: Ihre hübsche, kleine Wohnung liegt am Rande des Stadtzentrums auf einem Hügel. Aus ihrem Küchenfenster sieht man die Stadt Antigua und drei der Vulkane, die sie umgeben: Agua, Fuego und Acatenango. Eine Woche verbringen wir bei den zweien und erkunden das hübsche Antigua, die wirklich schönen umgebenden Dörfer (Geheimtipp!!) und Antiguas fantastische Restaurants. Besonders empfehlenswert sind die Pupusas und der Veggie Burger bei „El Sapo y La Rana„, welches gegenüber vom Markt liegt, und das fantastische argentinische Essen bei „Chermol„. Das Restaurant liegt versteckt in einem Hinterhof in der Avenida Helena.


Acatenango Tour günstig buchen

Als Mathieu seinen Spanischkurs nach fünf Tagen beendet, beschließen wir, den Vulkan Acatenango erklimmen zu wollen. Wir buchen eine Tour im Reisebüro Planeta Maya, wo die Touren deutlich günstiger angeboten werden, als sonst überall.

Der Aufstieg auf den Acatenango

Die Tour beginnt Sonntag und bereits die ersten Minuten sind eine Qual. Der Anstieg ist für uns unsportliche Menschen echt hart, insbesondere wegen der Höhe. Zig mal will ich aufgeben, aber unser Guide und mein Freund spornen mich an, weiterzugehen. Der Weg führt uns durch fünf verschiedene Vegetationszonen. Nach etwa sechs Stunden kommen wir als letzte unserer Gruppe im Basislager an.

Schlafen neben Vulkaneruptionen

Dort – auf 3600m Höhe etwa – bauen wir unser Zelt auf und verbringen dann die Nacht. Ein Lagerfeuer wärmt das Wasser für Kakao und Instantsuppe. Nur 3km Luftlinie von uns entfernt ragt der Fuego Vulkan direkt vor uns in den Himmel und spuckt etwa alle halbe Stunde eine Menge Rauch, Asche und Lava in die Atmosphäre. Auf jede sichtbare Eruption des Fuego folgt wenige Sekunden später ein ohrenbetäubender Knall, so laut dass die Erde unter uns bebt. Die Eruptionen des Fuego hört man daher auch bis in alle umliegenden Dörfer und in ganz Antigua. Hier oben im Basislager wird es nachts um die null Grad kalt, trotz diverser Jacken, Wollsocken und Schlafsäcke frieren wir alle, insbesondere weil sich unser Zelt nicht schließen lässt. Wegen der regelmäßigen Fuego-Eruptionen schrecken wir aber auch sowieso dauernd aus dem Halbschlaf auf und bekommen quasi die gesamte Nacht kein Auge zu. Ich habe in Nicaragua damals zwar das eine oder andere Erdbeben verpennt, aber neben einem explodierenden Vulkan zu schlafen ist nochmal eine neue Herausforderung für mich!

Der Aufstieg zum Gipfel

Am nächsten Morgen früh um vier beginnen wir dann im Dunklen den Aufstieg zum Gipfel des Acatenango auf knapp 4000m Höhe. Die Nacht hat mir geholfen, mich an die Höhe zu gewöhnen und so neue Kraft zu tanken. Die letzten vierhundert Höhenmeter fallen mir viel weniger schwer als die ersten dreitausend. Pünktlich zum Sonnenaufgang kommen wir an. Die Aussicht vom Gipfel ist unbeschreiblich!

Von Drachen

Vom Gipfel aus sieht man Guatemala City, wo wir unsere Reise begonnen haben, den Atitlan See, an dem wir ja auch ein paar Tage waren, man erkennt den Vulkangürtel, der sich von Nord nach Süd durch Guatemala und weiter durch die angrenzenden Länder zieht. Wir stehen weit über den Wolken und können den Fuego auch im Morgengrauen Feuer und Asche speien sehen. So eine Vulkaneruption hat etwas majestätisches, sie wirkt bedrohlich und wütend. Jetzt verstehe ich, woher die vielen Märchen über Drachen kommen.
Am Krater des Acatenango gibt es kleine Höhlen, aus denen warmer Wasserdampf aufsteigt – perfekt um sich die gefrorenen Hände wieder zu wärmen. Wenn der Fuego jedoch eruptiert, wird der Wasserdampf urplötzlich kochend heiß – das tut dann ziemlich weh!


Der Abstieg: Volcanoe Boarding ohne Board

Nachdem wir in aller Ruhe vom Gipfel des Acatenangos aus den Sonnenaufgang beobachtet haben, beginnen wir den Abstieg ins Basislager. Abstieg ist eigentlich das falsche Wort – Abrutsch wäre passender: Wie auf Skiern rutsche ich durch das tiefe vulkanische Geröll den Hang hinab und lasse mich, wenn ich das Gefühle bekomme zu schnell zu werden, auf meinen Hintern in das Geröll plumpsen. Es ist ziemlich witzig, aber ich bekomme zig Blasen dabei, weil sich meine Schuhe komplett mit Steinchen füllen. Im Basislager angekommen, frühstücken wir, bauen die Zelte ab und beginnen den richtigen Abstieg. Auch dieser ist teilweise eine ziemlich Rutschpartie und ich fliege mehrfach hin. Irgendwann kommen wir dann aber unten an und steigen in den Bus zurück nach Antigua. Wir verbringen eine letzte Nacht bei Aaron und Estuardo – die zwei werden mir sehr fehlen!

Schotterwege führen nach Lanquín

Am frühen nächsten Morgen steigen wir dann in den Bus nach Lanquín, einem abgelegenen, aber bei Reisenden beliebten Dorf im Norden Guatemalas. Ruckelige Schotterwege führen uns bis in das kleine Dörfchen. Dort kommen wir – zunächst – über Couchsurfing bei Jonathan unter, der gerade dabei ist, sein Hostel zu gründen. Das Haus ist wirklich schön, nur ist ein bisschen mehr Arbeit nötig, um daraus tatsächlich ein Hostel zu erschaffen. Er und seine Kumpels hängen die meiste Zeit des Tages auf dem Bett oder dem Sofa rum, schauen fern und hoffen, dass sich der eine oder andere Reisende dankbar in ihr Haus verläuft. Das wichtigste, was in ihrem Haus fehlt, ist Sauberkeit… überall kriechen Würmer, Ameisen, Kakerlaken und Spinnen über die Böden und Wände. Beim mutigen Versuch, im dunklen Bad aufs Klo zu gehen, werde ich von einer Violinenspinne überrascht – der einzigen für den Menschen giftigen Spinne in dieser Region. Ich schreie so laut ich kann und die Jungs bringen sie netterweise für mich raus – dazu fassen sie sie an ihren Beinchen an, um ja nicht mit dem Gift in Berührung zu kommen. Dennoch ist uns beiden nach dieser Begegnung die anstehende Nacht ohne Moskitonetz in diesem Zimmer voller Würmer und anderer Insekten schon unheimlich.

Horrornacht in Lanquín

Unsere Sorge bestätigt sich: Mathieu erwacht mitten in der Nacht und sieht auch wieder eine riesige Spinne auf unserem Bett sitzen. Wir beschließen, das Haus verlassen zu wollen – Nacht hin oder her, irgendwo findet man immer ein Bett. Als wir versuchen die Tür zu öffnen, ist sie verschlossen. Die Jungs haben uns aus Versehen darin eingeschlossen. Wir sind also mit dieser Gruselspinne zusammen eingesperrt. Nach etlichem Rufen und Klopfen erwacht einer der Jungs und öffnet unsere Zimmertür. Wir packen sofort unsere Rucksäcke und begeben uns mitten in der Nacht im Dorf auf die Suche nach einem Hostel. Nach einer Weile auf den leeren Gassen werden wir zum Glück fündig. So können wir am Ende doch ruhig schlafen.

Semuq Champey und Ausflüge in Lanquín

Die weiteren Tage in Lanquín sind dann aber doch sehr schön und verlaufen ohne weitere gruselige Begegnungen: Wir besuchen die riesigen Fluss-Pools von Semuc Champey, schwimmen dort und lassen uns die Sonne auf die Bäuche scheinen. Wir lassen uns in großen Gummireifen den Fluss mit der Strömung hinab treiben und wandern durch die Höhle, in der es viele Steinformationen gibt, die aussehen wie Tiere. In dieser Höhle haben einige Mayas außerdem auch ihre Rituale gefeiert. Auch mit Jonathan und seinen Freunden treffen wir uns noch ein paar mal – unseren nächtlichen Auszug haben sie uns zum Glück nicht krumm genommen. Das Shalom wird in diesen Tagen zu unserem Stamm-Lokal in Lanquín – die Kellnerin ist einfach ein Herzchen und das Essen richtig typisch guatemaltekisch, trotz des hebräischen Namens.

Touri-Insel Flores

Von Lanquín aus fahren wir weiter gen Norden, nach Flores. Die Insel in dem großen See Guatemalas ist von Touristen völlig überlaufen. Alles ist auf Ausländer ausgelegt, man sieht keine Einheimischen. Wir fühlen uns unwohl hier. Nach einer Nacht hier machen wir uns also wieder aus dem Staub und fahren in das nahegelegene Dorf San José. Die Fahrt ist abenteuerlich: In einem Van („Microbus“), der für 12 Leute ausgelegt ist, fahren wir mit 23 Personen, einige davon natürlich Kinder.

Leben in einer guatemaltekischen Familie

Dort in San José empfängt uns eine herzliche guatemaltekische Familie, mit der wir drei Tage leben dürfen. Adolfo und Luisa haben zwei Söhne, Osman (9) und Luis (4). Sie leben zusammen mit Luisas Stiefvater Jorge in einem kleinen Holzhaus. Adolfo stellt Kokosnussöl her und gibt auch Kurse darin und Luisa arbeitet als Lehrerin. Sie nehmen regelmäßig Couchsurfer auf und sind sehr interessiert, deren Reisegeschichten zu hören. Sie leben insgesamt in recht armen Verhältnissen. Es gibt am Tag immer nur für ein paar Stunden fließendes Wasser, das sie dann sammeln müssen. Sie kochen mit Holzfeuer, es gibt nur vereinzelt Strom und die Dusche und das Plumpsklo sind im Garten. Es ist ungefähr so wie mein Leben damals auf Ometepe. Sie können es sich natürlich auch nicht leisten, die Reisenden ganz umsonst aufzunehmen. Wir unterstützen sie daher finanziell, um das Essen und Trinkwasser zu kaufen.

Glaube als Halt in der Armut

Adolfo und seine Familie sind ganz wunderbare und sehr fröhliche Menschen. Sie sind streng gläubige, konvertierte Protestanten. Luisa ist als Mormonin aufgewachsen, Adolfo als Katholik. Sie gehen jeden Tag in die Kirche und sprechen vor jeder noch so kleinen Mahlzeit ein Gebet. Jorge spricht sogar über nichts anderes als über Bibelverse, Jesus und Gott. Du kannst ein Gespräch über Straßenhunde beginnen – nach einer Minute sprichst du wieder mit ihm über Gott. Wir befinden uns hier quasi im dreitägigen Gottesdienst, nur dass er bei ihnen zu Hause anstatt in der Kirche gehalten wird. Dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – haben wir eine sehr schöne Zeit mit der Familie. An einem Nachmittag gehen wir mit dem kleinen Osman schwimmen. Wir führen gute Gespräche über Adolfos drogenabhängige Vergangenheit, wir lernen, guatemaltekisch zu kochen und sprechen viel viel viel über Gott und Jesus.

Tikal

Am dritten Tag bei Adolfos Familie unternehmen wir einen Abstecher von San José aus zu den Mayaruinen in Tikal. Dort wurden gigantische Pyramiden mitten im Dschungel ausgegraben. Sie sind zwischen 2300 und 1400 Jahre alt. Ganze Städte haben die Archäologen dort gefunden, in denen wir nun herumklettern dürfen. Es ist unvorstellbar für mich, wie die Menschen ohne Maschinen so riesige Steine in eine solche Höhe aufeinander gebaut haben. Die Mayas müssen fürchterlich tyrannisch mit ihren Sklaven umgegangen sein.

Abschied von Guatemala

Als wir uns aus San José und von Adolfo und seiner Familie verabschieden, machen wir uns auf den Weg zur belizianischen Grenze. Ein Kulturschock erwartet uns.



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